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Teresa
Wakolbinger
"Teresa Wakolbinger erstaunte mit einer glanzvollen Leistung und bravourös gestalteten Solokadenzen. Dem Begeisterungssturm folgte ein Virtuosenstück von Paganini"
Kritik von Christiane Grubauer im Volksblatt

„Musik heilt, Musik tröstet, Musik bringt Freude.“ Dieser Gedanke von Yehudi Menuhin prägt das künstlerische Selbstverständnis der österreichischen Geigerin Teresa Wakolbinger-Károly.
Getragen von der Überzeugung, dass Musik Menschen unabhängig von Herkunft, Sprache oder Lebenssituation erreichen kann, widmet sie sich mit Leidenschaft dem solistischen, kammermusikalischen und orchestralen Musizieren. Besonders die internationalen Stiftungen und Förderprogramme Live Music Now und Musethica haben ihren künstlerischen Weg nachhaltig geprägt. Eine Begegnung während eines Konzerts in einer forensischen Einrichtung beeinflusste ihr Musikverständnis besonders: Nach dem Konzert fragte ein Zuhörer: „Was hat sich eigentlich der Komponist dabei gedacht?“ Diese einfache Frage eröffnete ihr eine neue Perspektive auf Musik als Mittel des Dialogs, der Reflexion und der menschlichen Begegnung.
Bereits im Alter von acht Jahren debütierte Teresa Wakolbinger-Károly als Solistin im Brucknerhaus Linz. Es folgten zahlreiche Auszeichnungen beim österreichischen Jugendmusikwettbewerb prima la musica, darunter mehrere Erste Preise und Sonderpreise sowie das Ratzenböck-Stipendium und der Kiwanis-Kunstpreis im Streichquartett. 2021 wurde sie beim 1. Internationalen Joseph-Mayseder-Violinwettbewerb ausgezeichnet.
Teresa Wakolbinger-Károly studiert bei Kirill Troussov an der Hochschule für Musik und Theater München. Ihre Konzerttätigkeit führt sie in renommierte Konzertsäle, darunter die Bayerische Staatsoper im Rahmen der Hermann-Levi-Akademie, die Suntory Hall in Tokio, die Boston Symphony Hall, den Wiener Musikverein, die Philharmonie de Paris, die Salzburger Festspiele, sowie das Victoria Arts Festival auf Malta.
Künstlerische Impulse erhielt sie als Stipendiatin der Hermann Levi Akademie des Bayerischen Staatsorchesters, der Angelika-Prokopp-Sommerakademie der Wiener Philharmoniker, des Chamber Music Summits im Künstlerhaus Boswil und der Zermatt Music Festival & Academy des Scharoun Ensembles der Berliner Philharmoniker.
Im Zentrum ihres künstlerischen Schaffens versucht sie solistische Ausdruckskraft, kammermusikalische Sensibilität und orchestrale Erfahrung zu einer künstlerischen Persönlichkeit zu vereinen, die Neugier, Offenheit und die Freude am gemeinsamen Musizieren in den Mittelpunkt stellt.
Teresa Wakolbinger-Károly spielt auf einer Violine von Vincenzo Ventapane (Neapel, 1770), einer Leihgabe der Oesterreichischen Nationalbank, sowie auf einem Bogen von C. Thomassen, zur Verfügung gestellt von der CALJA Privatstiftung.

Konzerttätigkeit
Bereits in jungen Jahren stand Teresa Wakolbinger-Károly regelmäßig auf den Bühnen des Brucknerhauses Linz. Erste Auftritte in der Konzertreihe Midi Music markierten den Beginn einer musikalischen Laufbahn. Als Solistin war sie unter anderem mit Felix Mendelssohn Bartholdys Violinkonzert auf Konzerttournee in des Jugendsinfonieorchesters Oberösterreich unter der Leitung von Eduard Matscheko im Palau de la Musica in Valencia zu erleben. Weitere Höhepunkte ihrer solistischen Tätigkeit waren die Eröffnungsgala zum 20-jährigen Jubiläum der Brucknertage im Marmorsaal des Stiftes St. Florian mit dem Altomonte Orchester unter der Leitung von Matthias Giesen sowie eine Konzerttournee durch Spanien mit Aufführungen von Mozarts Violinkonzert Nr. 5 in Sevilla, Málaga und Sanlúcar de Barrameda.
Ein besonderer Schwerpunkt ihres musikalischen Schaffens liegt in der Kammermusik. Konzertauftritte führten sie unter anderem in den Wiener Musikverein, den Bösendorfer Salon Wien, das MUTH der Wiener Sängerknaben, zur renommierten Odeon-Konzertreihe in der Allerheiligen-Hofkirche der Münchner Residenz, zu den Salzburger Festspielen, zum Chamber Music Summit im Künstlerhaus Boswil, zum Victoria Arts Festival auf Malta sowie zum Ö1 Musiksalon im Brucknerhaus Linz in Kooperation mit der Oesterreichischen Nationalbank und dem ORF. Im Rahmen des ISA Festivals war sie zudem bei Strings of the World unter der Leitung von Aleksey Igudesman zu hören.
Zu ihren Kammermusikpartner:innen zählen unter anderem die Pianist:innen Barbara Moser, Charles Berofsky und der Cellist Barna Károly.
Auch als Orchestermusikerin verfügt Teresa Wakolbinger-Károly über umfangreiche Erfahrung. Nach ihrer Tätigkeit als Akademistin der Hermann-Levi-Akademie spielte sie in der Saison 2025/26 in der Gruppe der 1. Violinen des Bayerischen Staatsorchesters. Darüber hinaus wirkte sie bei Projekten mit den Münchner Philharmonikern mit und spielte im Rahmen eines Zeitvertrags im Bruckner Orchester Linz. Weitere musikalische Stationen führten sie zum Boston Philharmonic Youth Orchestra, zum International Orchestra Institute Attergau sowie zur Angelika-Prokopp-Sommerakademie der Wiener Philharmoniker, wo sie 2023 unter der Leitung von Tugan Sokhiev als Stimmführerin der zweiten Violinen tätig war.
Als Konzertmeisterin war sie unter anderem beim Festspielkonzert der Hermann-Levi-Akademie unter der Leitung von Vladimir Jurowski im Münchner Prinzregententheater zu erleben. Weitere Konzertmeistertätigkeiten führten sie zum Orchester des Linzer Musikgymnasiums in Zusammenarbeit mit Dennis Russell Davies sowie zur Camerata Musica Reno unter der Leitung von Tobias Grabher und zum Sommerfestival von Johannes Beranek.

Filmographie
Bei der Film Dokumentation über den Komponisten Joseph Mayseder, initiiert von Raimund Lissy (Wiener Philharmoniker), ist Teresa Wakolbinger gemeinsam mit Eva-Maria Wieser im Violinduo zu sehen.
Ausbildung
Teresa Wakolbinger-Károly wurde am 7. Mai 1999 in Wels geboren und wuchs in einer musikbegeisterten Familie auf, die ihre künstlerische Entwicklung von Beginn unterstützte. Schon früh spielte Musik eine zentrale Rolle in ihrem Leben: Gemeinsam mit ihrer Mutter begann sie zunächst mit Blockflöte und musikalischer Früherziehung, später folgte Klavierunterricht. Neben ihrer musikalischen Ausbildung widmete sie sich mit gleicher Leidenschaft dem Zeichnen und dem Leistungssport.
Im Alter von sieben Jahren erhielt sie ihren ersten Violinunterricht von Elisabeth Gasztner. Ihr Talent wurde rasch erkannt und gefördert: 2012 wurde sie in die Akademie für Begabtenförderung der Anton Bruckner Privatuniversität bei Albert Fischer aufgenommen, wenig später auch in den Vorbereitungslehrgang der Kunstuniversität Graz/Oberschützen in der Klasse von Regina Brandstätter.
Nach Abschluss des Musikgymnasiums Linz setzte sie 2018 ihre Ausbildung an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Christian Altenburger und Lieke te Winkel fort. Wichtige kammermusikalische Impulse erhielt sie von Johannes Meissl und Stefan Mendl. Derzeit studiert sie bei Kirill Troussov und Sarah Christian (Professionalisierung) an der Hochschule für Musik und Theater München. Meisterkursen bei Vadim Gluzman, Kyoko TakezawaChristoph Poppen, Erik Schumann, Markus Wolf, Boris Kuschnir, Ulf Wallin, Ingolf Turban, Benjamin Schmid, Klara Flieder, Lidia Baich und Eszter Haffner prägen ihre Ausbildung.

Konzerte
Fotos & Videos



















